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Effizienz und Effektivität treffen auf Kreativität

Effizienz ist antrainiert und Kreativität grenzt Effizienz weitestgehend aus! Wohingegen Effektivität gelernt werden muss und Kreative oft extrem effektiv sind.

Soweit meine These die es jetzt zu beweisen gilt. Dazu müssen zuerst die drei Begriffe Effizienz, Effektivität und Kreativität definiert werden.

Vor allem Effizienz und Effektivität hängen direkt zusammen. Im betriebswirtschaftlichen Zusammenhang ist Effektivität mit Wirksamkeit und Effizienz mit Leistungsfähigkeit zu verstehen[1]. Mit Wirksamkeit ist also die Forderung verbunden „die richtigen Dinge zu tun“ wohingegen Leistungsfähigkeit beschreibt, wie „die Dinge richtig zu tun“ sind. Ob jemand also effektiv (wirksam) handelt oder effizient (leistungsfähig) ist ein wesentlicher Unterschied.

Das folgende Beispiel zeigt, wie schmal der Grat zwischen beiden Handlungen ist.

Nehmen wir an Ihr 15 Jahre alter PKW ist nicht mehr durch den TÜV gekommen und muss verschrottet werden. Bevor es auf den Schrottplatz geht, reinigen Sie das Auto innen, außen und saugen auch im Innenraum noch das letzte Staubkorn heraus.

Sie waren sehr gründlich und damit extrem effizient – sie haben ja schließlich Erfahrung und wissen genau wie man ein Auto richtig reinigt. Wären Sie effektiv vorgegangen, hätten Sie auf die zweistündige Reinigung verzichtet und sich stattdessen schon nach einem neuen Auto umgesehen. Sie hätten also „das Richtige getan“.

Übertragen auf den beruflichen Alltag bedeutet dies (weiterlesen…)

Latent semantische Optimierung (LSO) ist der Schlüssel zum Long-Tail-Erfolg

Unternehmen, die sich für eine Long Tail Strategie im eCommerce entschieden haben, haben verschiedene Möglichkeiten diese umzusetzen.
Eine Long Tail Strategie setzt zuerst einmal eine entsprechende Artikelbreite voraus. Ist dies erfüllt stellt sich die Frage, wie dieses „Lange Ende“ beworben werden soll.

Die beiden wichtigsten Marketinginstrumente sind hier – ganz klassisch – die Anzeigenwerbung in Suchmaschinen (SEA) und die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Ich möchte mich an dieser Stelle dem SEO Part im Zusammenhang mit einer Long Tail Strategie widmen.

Die grundsätzlichen Bausteine der Suchmaschinenoptimierung sind:

A)    das Linkbuilding (Linkkauf, Linktausch, Social Media Optimization)
B)    die Technik im Shop (beispielsweise der URL Aufbau)
C)    und der Content (in der Regel die Produktbeschreibung)

Das Thema Linkbuilding und Technik lässt sich meiner Meinung nach recht schnell und oft auch mit gesundem Menschenverstand gut lösen. Der knifflige Part im SEO ist hier sicher in der Contentgestaltung zu suchen. Im Zusammenhang mit dem Long Tail wird hier immer häufiger die „latente semantische Optimierung“ kurz LSO genannt.

Bevor ich nun darauf etwas näher eingehe, möchte ich kurz darstellen wie Suchmaschinen bei der Indizierung von Webseiten unter anderem vorgehen.

Gut erklären lässt es sich am Beispiel des Suchwortes „Auto“.
Frühere Suchmaschinen berücksichtigten bei diesem Suchbegriff ausschließlich Seiten, die auf „Auto“ entsprechend optimiert waren. Heute „wissen“ Suchmaschinen, dass eine Webseite auch interessant sein kann, wenn anstelle von Auto das Wort „BMW“ häufig vorkommt. Diese „Intelligenz“ wird als „latent semantisches indizieren“ (LSI) bezeichnet. Im Falle der Suche „Playstation 3“ wäre zum Beispiel „Sony“ ein passendes semantische Gegenstück.

Da wir nun die „Sicht“ der Suchmaschine kennen, ist es nicht mehr schwer auf die Idee zu kommen, seine Produktbeschreibungen ähnlich semantisch aufzubauen. Damit stecken wir schon mitten in der Thematik der LSO – der latenten semantischen Optimierung.

Die einfache Contentoptimierung auf das Suchwort ist also nicht mehr ausreichend!

Auf Basis von „Playstation 3“ habe ich eine in den Suchmaschinen TOP platzierte Seite analysiert – kaum verwunderlich, dass die Seite von Amazon stammt…
Hier die URL zur Webseite: http://www.amazon.de/PlayStation-Konsole-slim-inkl-Festplatte/dp/B002JM1GPU

Diese Seite habe ich folgendermaßen analysiert. Über semager.de habe ich die Top 25 verwandten Wörter auf das Vorhandensein auf der Webseite überprüft. Herausgekommen ist dabei folgende Tabelle:

semager.de amazon.de
76% games +
70% offizielle -
69% sony +
69% ps3 +
68% psp +
68% support +
65% network +
65% game +
65% xbox +
65% metal +
64% solid +
64% ps2 +
63% entertainment +
62% spiel +
62% playstation website -
62% focus -
61% singstar -
61% europe -
60% spielen +
60% konsole +
59% portable -
58% cheats -
58% hero -
57% nintendo +
57% lego -

Amazon bildet damit die Mehrzahl der relevanten semantischen Begriffe ab!
Besonders interessant ist auch, dass dies manchmal nur aufgrund der umfangreichen Kundenrezensionen gelingt, die SEO technisch gut mit eingebunden werden.

Ob nun beabsichtigt oder zufällig (was am Ende keine Rolle spielt), die analysierte Amazon Webseite ist unter LSO Gesichtpunkten seht gut aufgestellt – da auch die restlichen „handwerklichen“ Punkte passen, springt damit ein Top Ranking in den Suchmaschinen heraus.

Fazit:
Die latente semantische Optimierung hat den experimentellen Status verlassen und bietet bei gekonnter Umsetzung eine Chance auf gut rankende Webseiten.
Bei entsprechender Entwicklung hin zum semantischen Web wird die Bedeutung von LSO noch weiter zunehmen.

Google Wave Blog: Praxisbeispiel Produktpräsentation

Google_Wave“Vergessen Sie E-Mail -- künftig kriegen Sie eine Welle -- die Wave” so startet der jüngste Bericht über Google Wave. Der Beitrag wurde vorgestern im Heute Journal gesendet und ist jetzt auch in der ZDF Mediathek zu sehen. Hier der Link: http://redir.ec/nG6V

Die Berichte über Wave nehmen immer mehr an Fahrt auf. Die Idee der neuen Kommunikation mit Google Wave gewinnt immer mehr Anhänger.

Was hinter Wave steckt ist Cloud Computing pur -- mehr Infos dazu findet Ihr dann auch im oben genannten Wave Bericht des ZDF Heute Journals.

Für viele, die Google Wave das erste Mal sehen, stellt sich tatsächlich die Frage -- was kann ich mit Google Wave alles machen? Genau darauf gehe ich in diesem Google Wave Blog etwas näher ein.

Zuerst einmal zu einer Einsatzmöglichkeit, die ich im Netz zu diesem Thema entdeckt habe:

Live Reports von Konferenzen

Spätestens seit den Twitter Meldungen zur letzten Bundespräsidentenwahl kennen wir die “Live Reports” von Veranstaltungen. Aktuell häufig über Twitter -- künftig könnten die Tweets durch Waves ersetzt werden! Welche Vorteile eine “Welle” gegenüber einem “Tweet” hat ist hier bei “Eck Marketing” gut beschrieben.

Eine Einsatzmöglichkeit, die ich mir gut vorstellen kann, könnte so aussehen:

Produktpräsentation über Google Wave

Das Szenario:
Firma XY hat gerade DAS Top-Produkt ins Sortiment aufgenommen. Schade nur, dass die ganzen tollen Features und Einsatzmöglichkeiten nur noch halb so gut rüberkommen wenn man Sie einfach so im Produkttext niederschreibt. Da das Produkt noch dazu brandneu ist -- hat man auch wenig Chancen über Suchmaschinenwerbung entsprechend viele Besucher anzulocken.

Was also tun um dieses Wahnsinnsprodukt seinen Kunden schmackhaft zu machen?
Klar -- eine Wave wird gestartet -- mit allem drum und dran!

Die Praxis:
Im Vorfeld der Wave Präsentation werden alle Marketingkanäle genutzt um auf den Präsenationtstermin und die Wave aufmerksam zu machen.Da Google Wave ja noch recht neu ist, bedeutet das natürlich auch einiges an Aufklärungsarbeit bei den Kunden.

Die Wave:
Ein Marketingmitarbeiter (als Moderator) eröffnet, unterstützt von Produktmanagern, die Wave Präsentation.
Er beginnt mit einer kurzen Begrüssung der Teilnehmer, die -- da es ja eine Public Wave ist -- ohne Anmeldeprozess schnell und einfach teilnehmen können. Anschließend platziert er den ersten Leckerbissen  -- ein kurzes, knackiges Video zum Produkt, welches die Top-Features zeigt und Lust auf mehr macht!
Nachdem die Teilnehmer das Video angesehen haben, stellt er den Artikel näher vor und geht auf weitere Besonderheiten ein. Ist dieser Punkt erledigt, startet die Fragerunde -- hier können alle Teilnehmer Fragen zum Produkt posten. Der Moderator wird bei der Beantwortung von den PMs unterstützt, die natürlich zusätzlich eingeloggt sind und parallel mitschreiben -- so können alle Firmenvertreter gleichzeitig schreiben und Fragen beantworten.
Nach der Fragerunde werden dann noch Bilder, Datenblätter und weiteres Material in die Wave geladen. Das “vorläufige” Ende bildet dann ein Hinweis auf das Produkt im Shop -- verbunden mit einem Gutscheincode, der für alle Waveteilnehmer einen Sonderrabatt von 10% bedeutet.

Aber warum “vorläufiges Ende”?
The Wave never ends!
Die Wave lebt natürlich weiter und wird auch weiterhin beworben (z.B. Verlinkung aus der Detailbeschreibung des Produkts, Blogbeiträge, Supportcenter,…). So werden die Teilnehmer und Beiträge ständig wachsen. Es entsteht ein -- unter aktiver Mitwirkung der Kunden -- umfangreiches Wiki, Forum, Infocenter und Verkaufstool…

Abschließend noch ein kurzer Hinweis, wer jetzt Lust hat am Google Wave Betatest teilzunehmen, schreibt hier einfach einen kurzen Kommentar (und verwendet zum Login einfach die E-Mail Adresse an die er seine Einladung geschickt haben möchte).

Videos über Google Wave:

Google Wave Live Demo von Lars Rasmussen:

What is Google Wave:

Google Wave: 15 Features

catalog circulation optimization strategy

Webshop Williams Sonoma

Webshop Williams Sonoma

Am Beispiel von Quelle und Neckermann wird -aktuell- deutlich was geschieht, wenn Kataloge nicht mehr “funktionieren”. Beispiele und Bestpracticeanleitungen wie man rechtzeitig die Kurve in Richtung Online bekommt, gibt es jedoch nur wenige.

Mit “catalog circulation optimization strategy” bezeichnet der US Multi-Channel Konzern “Wiliams-Sonoma” seinen Versuch, den Sprung vom teuren Kataloggeschäft hin zum – vermeintlich – günstigeren Online-Performance-Marketing zu schaffen. Die Reduzierung bei der Katalogproduktion beträgt dabei 15 bis 20 Prozent.

Das die Reduzierung von Print und der Ausbau von Online nicht ganz reibungslos abläuft wird im Mailorderportal-Blog gut dargestellt. Weitere Details zur Geschäftsentwicklung konnte ich auch hier bei Finanzen.net entdecken.

Das vorläufige Fazit:
Die “catalog circulation optimization strategy” von Wiliams-Sonoma kostet Umsatz und Ertrag. Der durch die Katalogreduzierung verlorene Umsatz konnte nicht durch entsprechende Online Kampagnen kompensiert werden. Bemerkenswert ist allerdings, das auch die Kosten-Umsatz-Relation sich nicht verbessert hat. Spannend bleibt die weitere Entwicklung zu beobachten.

ABOUT WILLIAMS-SONOMA
Williams-Sonoma, Inc. is a nationwide specialty retailer of high quality products for the home.
These products, representing six distinct merchandise strategies – Williams-Sonoma, Pottery Barn, Pottery Barn Kids, PBteen, West Elm and Williams-Sonoma Home – are marketed through 626 stores, seven direct mail catalogs and six e-commerce websites.
Homepage: http://www.williams-sonomainc.com

Teil 1: Integriertes Marketing für SMB Unternehmen im lokalen Absatzmarkt

Weil ich gerade den Artikel über die “Bavarian Roasting Company” geschrieben habe, ist mir wieder ein Thema eingefallen, welches ich schon seit längerer Zeit näher betrachten wollte.

Dabei geht es darum, wie kleine Unternehmen mit einem lokalen Absatzmarkt (wie z.B. ein Cafe) Online-Marketing mit dem klassischen Marketing verknüpfen können. Im ersten Schritt habe ich mal begonnen ein paar Marketing-Tools auszuwählen und einen Überblick zu erstellen.

Brainstorming-Marketing-Tools

Wie das aussehen könnte, habe ich hier mal als Grafik abgelegt. Einfach auf die Grafik – oder hier klicken!

Die Grafik zeigt einen ersten Entwurf – den gilt es im nächsten Schritt zu verfeinern (bzw. zu ergänzen) und die Tools untereinander zu verknüpfen.

Das ist dann die Aufgabe für den zweiten Teil dieser Reihe. Im dritten Teil werde ich dann die einzelnen Verknüpfungen kommentieren und im vierten Teil ein kurzes Best-Practice-Beispiel bringen.

Die Grafik habe ich übrigens mit dem kostenlosen Dienst www.bubbl.us erstellt. Für kleine Brainstormingsessions ist der super geeignet. Ein kurzer Beitrag zu dem Dienst wird in der nächsten Zeit auch noch folgen…

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