KW38: E-Mail Marketing, Google Analytics, Conversion Attribution, OnPage.org

Mein subjektiver Blick auf’s Online-Marketing: Ausgabe KW38 mit aktuellen Infos zu E-Mail Marketing KPIs, neuen Funktionen von Google Analytics, sowie Berichte zur Conversion Attribution und dem neuen SEO-Tool Onpage.org.

E-Mail Marketing:  Newsletter KPI

War der letzte Newsletter gut? Waren die Empfänger damit zufrieden? Fragen, die sich jeder Online Manager stellen sollte. Die üblichen KPIs wie zum Beispiel Öffnungsrate, CTR oder auch die Abmeldequote werden häufig in den einschlägigen Blogs und der Fachliteratur genannt.

Um langfristig die Empfänger bei der Stange zu halten, müssen Newswletter relevant und damit interessant für den Empfänger sein. Dabei ist es besonders wichtig auf eine Kennzahl zu achten, die die Versandsoftware nicht anzeigen kann, die Absprungrate (Bouncerate).

Mit geschickten Formulierungen und Bildern lassen sich Produkte in einem Newsletter oft in einem besseren Licht darstellen, als auf der Landingpage (z.B. Produktdetailseite im Online-Shop). Eine hohe Absprungrate sollte hier jeden aufhorchen lassen! Aus meiner Sicht ist es nahezu eine Todsünde im E-Mail Marketing falsche Versprechungen zu machen, die im Online-Shop so nicht eingehalten werden!

Fazit: Die Absprungrate zeigt ob Newsletterwerbung und Landingpage zueinander passen und damit ein positiver Eindruck beim Besucher entsteht. Verantwortliche im E-Mail Marketing sollten deshalb parallel zur Newslettergestaltung auch die Landingpage optimieren bzw. im Auge haben.

Google Analytics: Neue Funktion

Sehr zeitsparend und längst überfällig, die neue Funktion “Verknüpfungen” (Shortcuts)  in Google Analytics (hier bei Google näher beschrieben).

Conversion Attribution: Aus der Customer Journey wird Multi-Screen-Usage

Es ist ein Fakt, dass User heute immer häufiger verschiedene Medien/Geräte auf dem Weg bis zur endgültigen Bestellung nutzen. Und es ist Zeit, dass sich Marketingverantwortliche damit beschäftigen!

Beschäftigen bedeutet dabei nicht, gleich loszulaufen und die nächstbeste Agentur mit der Problemlösung zu beauftragen – dafür ist die Thematik zu kompliziert. Erst recht, wenn auch noch der Offline- und Printbereich betrachtet werden muß.

Ein gut aufgesetztes Webanalyse-Tool vorausgesetzt, lassen sich in der Regel schon ohne zusätzliche CJ-Messung erste Hypothesen aufstellen und Budgets zuordnen. Mit dieser “optimierten Sichtweise” ist dann der erste Schritt getan und im zweiten Step geht es darum, das Tracking auszubauen um genauer steuern zu können.

Von Google gibt es dazu eine sehr gute und viel zitierte Analyse (The New Multi-screen World, pdf Download). Einsteiger in das Thema sollten unbedingt auch “Multi-Channel Attribution: Definitions, Models and a Reality Check” von Avinash Kaushik lesen.

OnPage.org: Ein neues Tool – nicht nur für SEOs

Seit ein paar Wochen ist die Welt der SEO-Tools um ein weiteres reicher. OnPage.org ist dabei nicht nur was für SEO Profis sondern auch für Einsteiger oder für Online Manager aus angrenzenden Bereichen wie zum Beispiel der Usability. Einen ersten Testbericht findet Ihr auch bei Eisy, der dafür ja praktisch zwangsläufig die erste Wahl ist ;-) . Weitere Infos auch beim Herrn des Tools, Markus Tandler, direkt.

Mein Eindruck zu OnPage.org: Für mich gehört das Tool bereits jetzt zur Grundausstattung jedes Online-Shop Betreibers. Die Kommentare zum Optimierungsgrad (“Ist das ein Bug? So sollte das das nicht aussehen”), in Verbindung mit den optisch gut dargestellten Ergebnissen, eignen sich aus meiner Sicht schon fast für eine Präsentation auf C-Level Niveau.

 

Online Marketing Manager lesen passend dazu:

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