Bei twive! wird im Artikel “Shoeline.com: Mini-Stummfilme steigern die Shop-Umsätze” berichtet, wie der US Online-Shop Shoeline.com seine Conversion Rates durch den Einsatz von Produkt-Videos deutlich verbessert hat.
Laut Aussage des Shops soll sich die Conversion Rate bei Produkten mit Video um bis zu 44 Prozent verbessert haben. Ein aus, meiner Efahrung mir Online-Videos nach, durchaus realistischer Wert. Wenn die CR zuvor bei durchschnittlich 2-3 Prozent lag. So richtig aussagekräftig sind die 44% also erst, wenn man die Ausgangssituation kennt.
Shoeline.com setzt beim Hosting der Videos auf YouTube und nutzt somit auch den viralen Marketingaspekt geschickt. Dabei sollen ca. 2% der YouTube User auch direkt auf die Shoeline Seite klicken. Eine ordentliche Quote.
Hier ein Beispiel-Spot von Shoeline auf YouTube:
Das Besondere an dem Spot?
Man hört nix – es wird auf Sound und jegliche Spielereien verzichtet – weder Intro noch Abspann lenken ab. Der Betrachter kann sich voll auf die Schuhe konzentrieren. Wobei ich der Meinung bin, ein Abspann mit Hinweis auf die eigene Seite wäre sinnvoll.
Ob mit der puristischen Darstellung jedoch wirklich
dieser Zweck verfolgt wird?
Ich würde eher vermuten, dass Shoeline zuerst Wert auf eine grössere Anzahl von Spots legt. Da opulente Videos auch enstprechend mehr Zeit zur Erstellung benötigen, wird zuerst nur das Nötigste gefilmt.
Das ist auch der Ansatz, den ich vertrete. Was hilft es schon, wenn von 1.000 Artikeln gerade 5 mit 1A Videos online sind? Dann lieber 100 – dafür aber halt nur die Basics. Wenn sich aus den 100 Artikeln mit Videos dann Top-Seller entwickeln, kann das Video immer noch erweitert werden.
Im twive! Beitrag wird dann am Ende noch auf einen deutschen Shop hingewiesen, der Produktvideos einsetzt: Design3000.de
Wie Design3000.de mit den Produktvideos umgeht und welche Strategie hier gefahren wird, schreibe ich dann in einem meiner nächsten Beiträge zum Thema Online-Video.

