Facebook für die Kids, Google+ für Erwachsene

Facebook für die Kids, Google+ für Erwachsene

Wer bei Facebook neben seinen Freunden auch ein paar Firmen geliked hat, kennt sie – die Bespaßungen, die sich die Social Media Experten der Unternehmen regelmäßig einfallen lassen, um ihre Fans zu unterhalten.

Die Bespaßten nehmen das auch gerne auf – je cooler desto besser. Die Mitmachquoten sind oft gar nicht so schlecht. So hat sich Facebook mittlerweile als Plattform für das Triviale etabliert. Wie treu hier die Fans eines Unternehmens sind, kann sich jeder vorstellen.

Wer die beste Unterhaltung liefert, bekommt die meisten Fans.Wer eher ernsthaft mit seinem sozialen Umfeld kommunizieren möchte, findet im Augenblick noch die besten Bedingungen auf Google+. Sobald die kommerziellen Seiten hinzukommen, wird sich zeigen wie Google sich seine Plattform vorstellt bzw. was die Unternehmen daraus machen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Bespaßung bei Facebook bleibt und der Commerce zu Google+ geht.

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Modernes Online Marketing

Online Marketing hat sich in den letzten Jahren grundsätzlich geändert. Die klassische Aufteilung (SEM, Affiliate, E-Mail, Display) ist längst überholt und wird weder in der Breite noch in der Tiefe dem modernen Online Marketing gerecht.

Die einzelnen Disziplinen des Online Marketings lassen sich in einer Map wie folgt darstellen:

Jedem der 7 Hauptbestandteile können noch weitere Unterbereiche zugeordnet werden. Die Anzahl der Unterbereiche ist sehr dynamisch und innerhalb kurzer Zeit können ganz neue Möglichkeiten und Themenfelder entstehen.

So gibt es zum Beispiel vor allem im US amerikanischen Online Marketing den Bereich des “Inbound Marketings”. Hier werden alle externen Trafficquellen in einem Bereich vereint, die ohne Klickkosten oder andere Abrechnungsmodelle Besucher auf eine Website bringen.

Würde man Inbound Marketing als eigenen Zweig betrachten, so hätte dies weitreichende Folgen für die strategische Steuerung und die Zieldefinitionen innerhalb des modernen Online Marketings.

Auf Managementebene gibt es verschiedene Kennzahlen, die zur Bewertung des Werbeerfolges verwendet werden. Gebräuchlich ist es zum Beispiel die Kosten-Umsatz-Relation (KUR) zu betrachten. Eine vereinfachte Darstellung der Kanäle unter Berücksichtigung der KUR würde im performance- orientierten Online Marketing folgendes Ranking ergeben:

 

Der größte wirtschaftliche Nutzen wird auf Basis dieser Darstellung durch den Bereich der organischen Suchmaschinenoptimierung (SEO) erzielt. SEO liefert mit den niedrigsten Kosten die höchsten Umsätze. Das Negativbeispiel ist (performanceorientiert) der Bereich Display. Bei enorm hohen Werbekosten lassen sich nur geringe Umsatzeffekte erreichen. Links unten befindet sich der Bereich Social Media – aufgrund geringer Kosten akzeptabel – jedoch nicht relevant im Performancemarketing.

Falsch wäre es an dieser Stelle nur noch auf SEO oder SEA zu setzen und den Markt zu eindimensional zu betrachten.

Potentielle Käufer bewegen sich heute nicht mehr nur in einem Medium (z.B. Suchmaschine) während des Kaufprozesses. Vielmehr nutzen Onlinekäufer (nicht nur die “Digital Natives”) die ganze Breite moderner Informations- und Kommunikationsmethoden. Für den Werbetreibenden bedeutet dies an jedem Touchpoint – also in jeder Phase des Kaufprozesses – präsent zu sein.

Im Marketing wird die Nutzung verschiedener Werbe- und Vertriebskanäle (von der Bedarfserkennung bis hin zum Kaufabschluss) als Customer Journey bezeichnet.

Die Customer Journey ist dabei nicht nur an den Online Kanal gebunden. Die situative, abwechselnde Nutzung von Online- und Offline-Medien während der Kaufentscheidung gehört zur gelebten Praxis. Channelhopping und RoPo- Effekte sind Herausforderungen, die im Marketing berücksichtigt werden müssen.

 

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Ressourcen im Online-Marketing 2011

Der Artikel “Personalprobleme im Online-Marketing” auf Sumago.de hat mich auf eine kleine Lücke in meinem letzten Post “Online-Marketing im Jahr 2011″ aufmerksam gemacht.

So schreibe ich zu Beginn des Artikels zwar von “So stehen selbst den Spätzündern … qualifizierte Ressourcen zur Verfügung, …“, was sich in diesem Fall jedoch auf entsprechende externe bzw. Agenturressourcen bezieht.

Es helfen die besten Agenturen nichts, wenn es Inhouse keine passende Schnittstelle gibt. Dies wird umso wichtiger, je grösser die Unternehmen sind. Aus meiner Erfahrung heraus lässt sich weder SEA, SEO oder auch Affiliate durch Agenturen optimal umsetzen, wenn der firmeninterne “Gegenpol” nicht vorhanden ist oder (noch schlimmer) zwar da ist – jedoch dieser keine Ahnung von der Materie hat.

Qualifiziertes Personal im Online-Marketing zu finden ist tatsächlich ein Problem. Marko Janck (Sumago.de siehe oben) beschreibt vor allem Probleme im Zusammenhang mit den Stellenausschreibungen. Und auch hier muss ich ihm absolut zustimmen. Viele Stellenausschreibungen sind tatsächlich so aufgebaut, dass eine “eierlegende Online-Marketing Wollmichsau” gesucht wird.

Bei Conrad Electronic haben wir daraus gelernt. So gibt es z.B. im Online-Marketing exakte Funktionsbeschreibungen, die klar die Aufgaben und Anforderungen der jeweiligen Position beschreiben. Da diese Funktionsbeschreibungen auch bei den jährlichen Mitarbeitergesprächen benötigt werden, müssen diese den tatsächlichen Aufgaben entsprechen. Auf Basis der Funktionsbeschreibungen lassen sich dann auch hervorragend, in Abstimmung mit HR, Stellenausschreibungen erstellen (mit minimalem Zeitaufwand).

Ein Beispiel ist aktuell online in unserem Jobportal zu finden. Hier ein Auszug der Stellenausschreibung:

SEA Experte (m/w) im Online-Marketing

Ihre Hauptaufgaben:

  • Konzeption und Erstellung erfolgreicher SEA Kampagnen (z.B. Keywordrecherche, Verfassung von Werbetexten)
  • Fortlaufende Optimierung der SEA Kampagnen nach definierten Perfomancezielen
  • Ständige Erfolgskontrolle und Reporting der Ergebnisse
  • Sicherstellung der Zielerreichung innerhalb der betreuten Kampagnen
  • Enge Zusammenarbeit mit Fachbereichen und Categorys zur Sicherstellung der bestmöglichen Kampagnenperformance
  • Permanenter Ausbau und Erweiterungen der SEA Kampagnen
  • Berücksichtigung aktueller Marktenwicklungen, die Einfluss auf die Kampagnenentwicklung haben

Ihre Qualifikationen:

  • Erfahrung im Bereich Online Marketing. Vorzugsweise im eCommerce von Handelsunternehmen
  • Technisches Know-How (CSV-Dateien, XML, SEO, Cookies, Tracking)
  • Erfahrung in der Interpretation von WebAnalyse Metriken zur Analyse der SEA-Performance
  • Gute Kenntnisse in der Rechtschreibung und Formulierung von Werbebotschaften

Abschließend bleibt zu sagen, dass zum “Online-Marketing im Jahr 2011″ auch eine klare Personalstrategie gehört.

Dies betrifft nicht nur das Recruitment sondern auch die Personalentwicklung. Wer ausschließlich externes Know-How “hinzukaufen” möchte, wird aktuell nicht viel Erfolg auf dem leeren Markt für Online-Marketeers mit Erfahrung haben.

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Online Marketing im Jahr 2011

Online Marketing ist erwachsen geworden. In vielen Firmen ist über die Jahre Know-How im eCommerce aufgebaut worden und Prozesse haben sich eingespielt.
So beherrschen mittlerweile viele die Grundlagen des Online Marketings und können durchaus auch Erfolge nachweisen.

Zusätzlich haben sich viele Online Marketing Agenturen etabliert. Diese haben nicht nur rein an Zahl zugenommen, sondern auch hier haben sich einige eine gute Reputation über ihr Fachwissen erworben. So stehen selbst den Spätzündern (MediaSaturn & Co.) qualifizierte Ressourcen zur Verfügung, um per eCommerce das Umsatzwachstum voranzutreiben.

Genau wie MediaSaturn drängen in den nächsten Monaten noch weitere Schwergewichte auf die Internetbühne. Der Online Wettbewerb wird sich deshalb in den nächsten Jahren immer weiter verschärfen.
Mit den damit auch wachsenden Online Budgets werden sich jedoch auch neue Herausforderungen ergeben, deren Lösung über den Erfolg im eCommerce entscheiden wird. Gute Grundlagenkenntnisse in den internen Fachbereichen werden dann längst nicht mehr genügen.

Erfolge werden künftig nicht mehr durch die Exzellenz einzelner Maßnahmen erreicht, sondern durch deren AbstimmungBewertung und Steuerung im Rahmen eines gesamten Paketes.

Nur wer Online Marketing als Ganzes betrachtet und Maßnahmen wie auch Budgets flexibel einsetzen kann, wird sich als Marktführer in seinem Segement durchsetzen. Auch wenn mittlerweile Spezialisten für die einzelnen Online Marketing Disziplinen am Markt verfügbar (vereinzelt) sind, so benötigt es Experten, die die gesamte Klaviatur des Online Marketings beherrschen und die richtige Maßnahme zur richtigen Zeit am richtigen Ort einsetzen können. Der Bereich Steuerung und Strategie wird damit zum “Winner of the Game”.

Die Zauberformel für Online Marketing 2011 lautet deshalb “Budget-Allokation” (vgl. Ressourcen-Allokation). Erfolgreiche eCommerce Unternehmen realisieren, dass Budgets nicht im Rahmen einer Jahresplanung einer einzelnen Maßnahme zugeordnet werden dürfen. Vielmehr müssen personelle Ressourcen und finanzielle Mittel schnell und flexibel der jeweils richtigen Maßnahme zur Verfügung gestellt werden.

Wie erkenne ich die gerade richtige Maßnahme um meine Budgets flexibel steuern zu können?

Um Online Marketing Maßnahmen das benötigte Budget zuteilen zu können, muss zuerst verstanden werden, wie sich die Kunden während Ihres Kaufentscheidungsprozesses verhalten und auf welche Marketingmaßnahmen diese ansprechen. Die Erkennung dieser individuellen Customer Journey ist daher der erste und gleichzeitig auch schwierigste Schritt.
Unternehmen müssen es schaffen hier eine Kernkompetenz aufzubauen, sonst drohen Sie als einer von vielen in der breiten Masse von Online-Shops zu verschwinden.
Zu beachten ist, dass Kernkompetenzen niemals outgesourct werden dürfen. Die Unternehmen müssen diese intern aufbauen. Externe Dienstleister sind hier eher als Technologie- bzw. Know-How Lieferant zu betrachten.

Die Customer Journey

Ausgehend von der Bedarfserkennung begiebt sich der potentielle Kunde auf die Suche nach Angeboten, er holt Informationen zu Anbieter und Produkt ein, bewertet diese und trifft schließlich unter Berücksichtigung der vorangegangenen Recherchen seine Kaufentscheidung.

Viele dieser Stationen kann der Käufer heute durchlaufen, indem er nur einen einzigen Kanal nutzt – das Internet. Selbst Empfehlungen aus seinem persönlichen Umfeld kann er sich heute über soziale Plattformen holen. Der direkte, persönliche Kontakt ist nicht mehr nötig. Klassische Offlineanbieter (Filialen) oder der auf seinen Printwerbemitteln basierende Versandhandel werden nicht mehr zwingend benötigt um alle Phasen der Kaufentscheidung zu durchlaufen. Dieser rein “digitale” Ablauf hat für eCommerce-Anbieter den Vorteil den Kunden in jeder Phase individuell ansprechen und mit den jeweils notwendigen Informationen versorgen zu können.

Intelligente Meßsysteme können heute jeden einzelnen (Online)Kontakt eines Kunden mit den (Online)Werbemitteln eines Anbieters in Verbindung bringen. Daraus ergeben sich klare Pfade bzw. Touchpoints, die wiederum Rückschlüsse auf die Performance der einzelnen Online-Marketing Maßnahmen zulassen. Unternehmen, die die Customer Journey und die Abhängigkeit von den Werbekanälen kennen, sind damit in der Lage Ihre Werbebudgets zielgerichtet einzusetzen.

Auch wenn theoretisch das Internet alleine ausreicht um Kaufentscheidungen zu treffen, bewegen sich dennoch viele Nutzer fließend zwischen der Offline- und der Online-Welt. Ein optimales Szenario für Multichannelanbieter. Moderner Multichannel bedeutet den dynamischen Wechsel zwischen Vertriebs- und Werbekanälen zu akzeptieren und aktiv zu nutzen. Vertriebskanäle die ebenfalls Werbekanäle sein können, sind bei Multichannelanbietern vor allem die Filialen und Online-Shops. Für die Werbebudgetplanung bedeutet dies zwingend eine entsprechende Dynamik und eine an die Offline-Touchpoints angepasste Erfolgsbewertung.

Bereiche, die im Jahr 2011 zu einem erfolgreichen Online Marketing gehören

Bevor ich nun auf die aktuellen Disziplinen eingehe, möchte ich an dieser Stelle noch einen Blick zurück werfen. Wie wurde noch im Jahr 2008 Online Marketing definiert?
Damals war die Aufteilung relativ klar, ein klassisches Online Marketing setzte sich wie folgt zusammen:

  • SEM
  • Affiliate Marketing
  • E-Mail Marketing
  • Display Werbung
  • Onsite Marketing

Auch heute – 2011 – gibt es diese Werbekanäle noch. Jedoch kamen neue Disziplinen hinzu und die Inhalte bzw. die Komplexität der Maßnahmen ist gestiegen. Auch hat sich die Relevanz im Online-Marketing-Mix geändert. So hat z.B. die klassische Displaywerbung im Vergleich zur Suchmaschinenwerbung deutlich an Bedeutung verloren.

In immer enger werdenden (Online)Märkten müssen Online-Marketing Abteilungen 2011 weit mehr Disziplinen beherrschen:

  • SEM
  • Affiliate Marketing
  • E-Mail Marketing
  • Display Werbung
  • OnSite Marketing
  • Social Media
  • Social Commerce
  • Mobile Marketing
  • Webanalyse
  • Usability

Schon anhand der Anzahl der “neuen” Marketingdisziplinen lässt sich erkennen, wie sich der Onlinemarkt seit 2008 geändert hat. Doch nicht nur die neuen Bereiche, wie zum Beispiel Social Media gilt es zu betrachten. Auch die “alten” wie Affiliate oder OnSite haben sich weiterentwickelt und sind im Detail deutlich anspruchsvoller zu steuern geworden.

SEM – Suchmaschinenmarketing 2011

Mittlerweile hat sich (leider) die Bezeichnung SEM (Search Engine Marketing) anstelle von SEA (Search Engine Advertising) durchgesetzt. Im Sinne der korrekten Verwendung ist SEM jedoch der Überbegriff der einzelnen Marketingmethoden SEA und SEO (Search Engine Optimization).

Bezahlte Werbung (SEA) in Suchmaschinen (Google, Yahoo und Bing) wird heute grundsätzlich noch ähnlich eingesetzt wie 2008. Allerdings gibt es heute weit mehr Stellräder an denen gedreht werden kann, um die SEA Kampagnen anzupassen. Dies erhöht sowohl die Anforderungen an die tägliche Arbeit als auch an die strategische Planung der Kampagnen. Der immer härter werdende Wettbewerb führt immer häufiger auch zu steigenden Kosten und zu einer schlechteren KUR (Kosten-Umsatz-Relation). Allerdings nur dann, wenn man in der Betrachtungsweise von 2008 bleibt und die Wechselwirkung zwischen den Kanälen ignoriert.

Tatsächlich ist SEA nicht nur eine Maßnahme, die nach dem Prinzip “Last Cookie Wins” betrachtet werden darf. Vielmehr stellt SEA oft den ersten Kontakt zum Kunden her und ist damit oft der Ausgangspunkt für Sales, die anderen Kanälen zugeschrieben werden.

Die Herausforderungen im Bereich SEA 2011:

  • Flexible Kampagnen, die innerhalb kurzer Zeit und entsprechend der Position in der Customer Journey ausgesteuert werden können (z.B. per CPC Anpassung)
  • Verwendung von Steuerungstools, die tatsächliche Ergebnisse (inkl. Retouren, Stornos und mit Angabe der Deckungsbeiträge) den Anzeigengruppen zuordnen
  • Wechselwirkungen vor allem zwischen SEA und SEO (v.a. beim Thema Brand-Keywords) analysieren
  • Integration in die Customer Journey

Der zweite Teil des Suchmaschinenmarketings wird von der Suchmaschinenoptimierung (SEO) eingenommen.

SEO ist wahrscheinlich die von außen betrachtet am wenigsten nachvollziehbare Online-Marketing Baustelle. Womöglich jedoch die mit dem meisten Potential. Ein Aspekt weshalb dies so ist, ist sicherlich die Tatsache, dass sich der Spruch “Alle Wege führen nach Rom” hier gut anwenden läßt.

Wenn es auch nicht wirklich “alle” Wege sind, so sind es doch sehr viele verschiedene Ansätze, die eine Webseite bzw. einen Online-Shop ganz nach oben in die Suchergebnisse bringen können.

Die Herausforderungen im Bereich SEO 2011:

  • Festlegung einer klar definierten SEO Strategie um zielgerichtet und ergebnisorientiert arbeiten zu können
  • Wechselwirkung zwischen SEO und SEA analysieren und entsprechend optimieren
  • Integration in die Customer Journey
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Effizienz und Effektivität treffen auf Kreativität

Effizienz ist antrainiert und Kreativität grenzt Effizienz weitestgehend aus! Wohingegen Effektivität gelernt werden muss und Kreative oft extrem effektiv sind.

Soweit meine These die es jetzt zu beweisen gilt. Dazu müssen zuerst die drei Begriffe Effizienz, Effektivität und Kreativität definiert werden.

Vor allem Effizienz und Effektivität hängen direkt zusammen. Im betriebswirtschaftlichen Zusammenhang ist Effektivität mit Wirksamkeit und Effizienz mit Leistungsfähigkeit zu verstehen[1]. Mit Wirksamkeit ist also die Forderung verbunden „die richtigen Dinge zu tun“ wohingegen Leistungsfähigkeit beschreibt, wie „die Dinge richtig zu tun“ sind. Ob jemand also effektiv (wirksam) handelt oder effizient (leistungsfähig) ist ein wesentlicher Unterschied.

Das folgende Beispiel zeigt, wie schmal der Grat zwischen beiden Handlungen ist.

Nehmen wir an Ihr 15 Jahre alter PKW ist nicht mehr durch den TÜV gekommen und muss verschrottet werden. Bevor es auf den Schrottplatz geht, reinigen Sie das Auto innen, außen und saugen auch im Innenraum noch das letzte Staubkorn heraus.

Sie waren sehr gründlich und damit extrem effizient – sie haben ja schließlich Erfahrung und wissen genau wie man ein Auto richtig reinigt. Wären Sie effektiv vorgegangen, hätten Sie auf die zweistündige Reinigung verzichtet und sich stattdessen schon nach einem neuen Auto umgesehen. Sie hätten also „das Richtige getan“.

Übertragen auf den beruflichen Alltag bedeutet dies Weiterlesen

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