Latent semantische Optimierung (LSO) ist der Schlüssel zum Long-Tail-Erfolg

Unternehmen, die sich für eine Long Tail Strategie im eCommerce entschieden haben, haben verschiedene Möglichkeiten diese umzusetzen.
Eine Long Tail Strategie setzt zuerst einmal eine entsprechende Artikelbreite voraus. Ist dies erfüllt stellt sich die Frage, wie dieses „Lange Ende“ beworben werden soll.

Die beiden wichtigsten Marketinginstrumente sind hier – ganz klassisch – die Anzeigenwerbung in Suchmaschinen (SEA) und die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Ich möchte mich an dieser Stelle dem SEO Part im Zusammenhang mit einer Long Tail Strategie widmen.

Die grundsätzlichen Bausteine der Suchmaschinenoptimierung sind:

A)    das Linkbuilding (Linkkauf, Linktausch, Social Media Optimization)
B)    die Technik im Shop (beispielsweise der URL Aufbau)
C)    und der Content (in der Regel die Produktbeschreibung)

Das Thema Linkbuilding und Technik lässt sich meiner Meinung nach recht schnell und oft auch mit gesundem Menschenverstand gut lösen. Der knifflige Part im SEO ist hier sicher in der Contentgestaltung zu suchen. Im Zusammenhang mit dem Long Tail wird hier immer häufiger die „latente semantische Optimierung“ kurz LSO genannt.

Bevor ich nun darauf etwas näher eingehe, möchte ich kurz darstellen wie Suchmaschinen bei der Indizierung von Webseiten unter anderem vorgehen.

Gut erklären lässt es sich am Beispiel des Suchwortes „Auto“.
Frühere Suchmaschinen berücksichtigten bei diesem Suchbegriff ausschließlich Seiten, die auf „Auto“ entsprechend optimiert waren. Heute „wissen“ Suchmaschinen, dass eine Webseite auch interessant sein kann, wenn anstelle von Auto das Wort „BMW“ häufig vorkommt. Diese „Intelligenz“ wird als „latent semantisches indizieren“ (LSI) bezeichnet. Im Falle der Suche „Playstation 3“ wäre zum Beispiel „Sony“ ein passendes semantische Gegenstück.

Da wir nun die „Sicht“ der Suchmaschine kennen, ist es nicht mehr schwer auf die Idee zu kommen, seine Produktbeschreibungen ähnlich semantisch aufzubauen. Damit stecken wir schon mitten in der Thematik der LSO – der latenten semantischen Optimierung.

Die einfache Contentoptimierung auf das Suchwort ist also nicht mehr ausreichend!

Auf Basis von „Playstation 3“ habe ich eine in den Suchmaschinen TOP platzierte Seite analysiert – kaum verwunderlich, dass die Seite von Amazon stammt…
Hier die URL zur Webseite: http://www.amazon.de/PlayStation-Konsole-slim-inkl-Festplatte/dp/B002JM1GPU

Diese Seite habe ich folgendermaßen analysiert. Über semager.de habe ich die Top 25 verwandten Wörter auf das Vorhandensein auf der Webseite überprüft. Herausgekommen ist dabei folgende Tabelle:

semager.de amazon.de
76% games +
70% offizielle -
69% sony +
69% ps3 +
68% psp +
68% support +
65% network +
65% game +
65% xbox +
65% metal +
64% solid +
64% ps2 +
63% entertainment +
62% spiel +
62% playstation website -
62% focus -
61% singstar -
61% europe -
60% spielen +
60% konsole +
59% portable -
58% cheats -
58% hero -
57% nintendo +
57% lego -

Amazon bildet damit die Mehrzahl der relevanten semantischen Begriffe ab!
Besonders interessant ist auch, dass dies manchmal nur aufgrund der umfangreichen Kundenrezensionen gelingt, die SEO technisch gut mit eingebunden werden.

Ob nun beabsichtigt oder zufällig (was am Ende keine Rolle spielt), die analysierte Amazon Webseite ist unter LSO Gesichtpunkten seht gut aufgestellt – da auch die restlichen „handwerklichen“ Punkte passen, springt damit ein Top Ranking in den Suchmaschinen heraus.

Fazit:
Die latente semantische Optimierung hat den experimentellen Status verlassen und bietet bei gekonnter Umsetzung eine Chance auf gut rankende Webseiten.
Bei entsprechender Entwicklung hin zum semantischen Web wird die Bedeutung von LSO noch weiter zunehmen.

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Google Wave Blog: Praxisbeispiel Produktpräsentation

Google_Wave“Vergessen Sie E-Mail -- künftig kriegen Sie eine Welle -- die Wave” so startet der jüngste Bericht über Google Wave. Der Beitrag wurde vorgestern im Heute Journal gesendet und ist jetzt auch in der ZDF Mediathek zu sehen. Hier der Link: http://redir.ec/nG6V

Die Berichte über Wave nehmen immer mehr an Fahrt auf. Die Idee der neuen Kommunikation mit Google Wave gewinnt immer mehr Anhänger.

Was hinter Wave steckt ist Cloud Computing pur -- mehr Infos dazu findet Ihr dann auch im oben genannten Wave Bericht des ZDF Heute Journals.

Für viele, die Google Wave das erste Mal sehen, stellt sich tatsächlich die Frage -- was kann ich mit Google Wave alles machen? Genau darauf gehe ich in diesem Google Wave Blog etwas näher ein.

Zuerst einmal zu einer Einsatzmöglichkeit, die ich im Netz zu diesem Thema entdeckt habe:

Live Reports von Konferenzen

Spätestens seit den Twitter Meldungen zur letzten Bundespräsidentenwahl kennen wir die “Live Reports” von Veranstaltungen. Aktuell häufig über Twitter -- künftig könnten die Tweets durch Waves ersetzt werden! Welche Vorteile eine “Welle” gegenüber einem “Tweet” hat ist hier bei “Eck Marketing” gut beschrieben.

Eine Einsatzmöglichkeit, die ich mir gut vorstellen kann, könnte so aussehen:

Produktpräsentation über Google Wave

Das Szenario:
Firma XY hat gerade DAS Top-Produkt ins Sortiment aufgenommen. Schade nur, dass die ganzen tollen Features und Einsatzmöglichkeiten nur noch halb so gut rüberkommen wenn man Sie einfach so im Produkttext niederschreibt. Da das Produkt noch dazu brandneu ist -- hat man auch wenig Chancen über Suchmaschinenwerbung entsprechend viele Besucher anzulocken.

Was also tun um dieses Wahnsinnsprodukt seinen Kunden schmackhaft zu machen?
Klar -- eine Wave wird gestartet -- mit allem drum und dran!

Die Praxis:
Im Vorfeld der Wave Präsentation werden alle Marketingkanäle genutzt um auf den Präsenationtstermin und die Wave aufmerksam zu machen.Da Google Wave ja noch recht neu ist, bedeutet das natürlich auch einiges an Aufklärungsarbeit bei den Kunden.

Die Wave:
Ein Marketingmitarbeiter (als Moderator) eröffnet, unterstützt von Produktmanagern, die Wave Präsentation.
Er beginnt mit einer kurzen Begrüssung der Teilnehmer, die -- da es ja eine Public Wave ist -- ohne Anmeldeprozess schnell und einfach teilnehmen können. Anschließend platziert er den ersten Leckerbissen  -- ein kurzes, knackiges Video zum Produkt, welches die Top-Features zeigt und Lust auf mehr macht!
Nachdem die Teilnehmer das Video angesehen haben, stellt er den Artikel näher vor und geht auf weitere Besonderheiten ein. Ist dieser Punkt erledigt, startet die Fragerunde -- hier können alle Teilnehmer Fragen zum Produkt posten. Der Moderator wird bei der Beantwortung von den PMs unterstützt, die natürlich zusätzlich eingeloggt sind und parallel mitschreiben -- so können alle Firmenvertreter gleichzeitig schreiben und Fragen beantworten.
Nach der Fragerunde werden dann noch Bilder, Datenblätter und weiteres Material in die Wave geladen. Das “vorläufige” Ende bildet dann ein Hinweis auf das Produkt im Shop -- verbunden mit einem Gutscheincode, der für alle Waveteilnehmer einen Sonderrabatt von 10% bedeutet.

Aber warum “vorläufiges Ende”?
The Wave never ends!
Die Wave lebt natürlich weiter und wird auch weiterhin beworben (z.B. Verlinkung aus der Detailbeschreibung des Produkts, Blogbeiträge, Supportcenter,…). So werden die Teilnehmer und Beiträge ständig wachsen. Es entsteht ein -- unter aktiver Mitwirkung der Kunden -- umfangreiches Wiki, Forum, Infocenter und Verkaufstool…

Abschließend noch ein kurzer Hinweis, wer jetzt Lust hat am Google Wave Betatest teilzunehmen, schreibt hier einfach einen kurzen Kommentar (und verwendet zum Login einfach die E-Mail Adresse an die er seine Einladung geschickt haben möchte).

Videos über Google Wave:

Google Wave Live Demo von Lars Rasmussen:

What is Google Wave:

Google Wave: 15 Features

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Twitter in den Suchergebnissen von Google, Microsoft und Yahoo

Twitter Logo

Twitter Logo

Wie gerade bekannt wurde, werden wir wohl in Zukunft Tweets in “Echtzeit” in der Suche von Google, Microsoft und Yahoo finden.

Anscheinend hat sich Twitter mit den drei Großen über eine entsprechende Integration geeinigt.

Möglich, dass dies erste Einnahmequelle für Twitter bedeutet . Interessant dürfte es sein, wie Google die Tweets in die Suchergebnisse integriert.

Update: Kaum habe ich diesen Artikel geschrieben – bin ich doch bei Microsofts Bing auf den Link zur Twittersuche gestoßen: http://www.bing.com/twitter – da der Dienst aktuell noch nicht in Deutschland funktioniert, müsst Ihr evtl. Bing noch auf US umschalten (Der Link dazu steht in der Fehlermeldung).

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Google Wave

Google_WaveGoogle Wave ist – meiner Meinung nach eine wirkliche Alternative zur E-Mail.

Seit gestern bin ich jetzt beim aktuellen Test dabei – wer ebenfalls dabei ist, kann mich unter thorsten.eder@googlewave.com erreichen.

Weitere Details folgen – jetzt wird gewaved….

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Google Sidewiki für Seiteninhaber

Sidewiki-WebmastertoolsAls Ergänzung zu meinem ersten Sidewiki Beitrag sei kurz erwähnt, dass Seiteninhaber sich immer den obersten Eintrag Ihres eigenen Sidewikis sichern können.

Um als Inhaber der Seite identifiziert werden zu können, muss die Webseite in den Google Webmaster-Tools hinzugefügt werden.

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